In einer Planwirtschaft werden von Organisationsbüros Wirtschaftspläne ausgearbeitet.

In diesen Plänen, die meist für entweder 4 oder 5 Jahre gelten, wird genau festgelegt, welche Waren in welcher Menge produziert werden sollen. Die Preise dafür werden auch zentral festgelegt.

Die Idee dahinter ist, dass der staatlichen Zentralstelle alle nötigen Statistiken vorliegen, um die bestmögliche Produktion ermitteln zu können.

In der Praxis ist die Planwirtschaft inflexibel, weil kurzfristige Anpassungen, wenn etwa Rohstoffe auf dem Weltmarkt teurer werden, nicht leicht möglich sind.

Mehr Infos zur Planwirtschaft findest du im Wikipedia-Artikel „Zentralverwaltungswirtschaft“.

Demokratie bedeutet im Wortsinn „Volksherrschaft“.

Wie Demokratie genau funktioniert ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt.

In jedem Fall werden durch Wahlen Volksvertretungen gewählt, die den Staat für eine bestimmte Zeit regieren.

Mehr Infos findest du im Wikipedia-Artikel zu Demokratie.

In einer Marktwirtschaft werden Preise und Warenproduktion über Angebot und Nachfrage geregelt.

Produkte die jeder haben will und nur begrenzt zur Verfügung stehen werden teurer, gleichzeitig versucht die Wirtschaft aber auch das Angebot zu erhöhen, um mehr zu verkaufen. Dadurch regulieren sich die Preise selbst.

Mehr Infos findest du im Wikipedia-Artikel zu Marktwirtschaft.

Generationen sind Erfahrungsgemeinschaften. Du kennst das wahrscheinlich von Generation Y oder Z.

Man geht davon aus, dass Menschen, die in einem bestimmten Alter Erfahrungen machen, die für alle ihre Altersgenossen ähnlich sind, auch bestimmte gemeinsame Einstellungen und Vorstellungen von der Welt teilen könnten.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Artikel 13

  1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
  2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ war eine Massenorganisation für die ganz Kleinen. Schüler*innen von der Klassenstufe 1 bis 7 waren in ihr Mitglieder. Schon sie sollten ideologisch durch den Staat erzogen werden.

Ziel war es die Kinder früh an die DDR und die Ideologie der SED zu binden und sie zu sozialistisch denkenden Menschen zu machen.

Der Namensgeber Ernst Thälmann war Anführer der Kommunistischen Partei Deutschlands gewesen und wurde 1944 von den Nazis ermordet. Er war in der DDR eine Art mythische Heldenfigur und wurde von der SED als Urvater der DDR stilisiert. So gesehen war die Kinderorganisation der SED nach einem politischen Märtyrer benannt.

Die FDJ war die staatliche und einzig zugelassene Jugendorganisation in der DDR. Sie wurde von der SED auch als „zuverlässiger Helfer und Kampfreserve der Partei der Arbeiterklasse“ bezeichnet.

Die Mitgliedschaft war prinzipiell freiwillig, aber mit Vergünstigungen verbunden. Wer nicht Mitglied war, hatte dagegen mit Nachteilen und Ausgrenzung umzugehen.

Neben stark politisch gefärbten Freizeitprogrammen organisierte die FDJ auch Erntehilfseinsätze.

1985 waren knapp 2,3 Millionen Jugendliche Mitglieder, das waren etwa 80 Prozent aller Jugendlichen in der DDR.